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Der "Herzbaum" Weissdorn CRATAEGUS heimische Wildform HAGEDORN Jungbaum, ca. 25 cm

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Dieses selten gewordene "Hartholz" ist sehr langsamwüchsig, ergibt aber in ein paar Jahren einen sehr attraktiven Zierbaum für einen naturnahen Garten. Mit seiner weißen, duftenden Blütenpracht macht er sich sehr gut als "Gartenbonsai", denn er trotzt auch brutalstem Rückschnitt. Das sollte man auch tun, sonst wird er sich nur in die Länge strecken...

Ein Problem dieser Gattung ist ihre leichte Kreuzbarkeit mit den Verwandten anderer Welt-Regionen.

Hier handelt es sich um einen sortenrein in unserem Garten durch Vogelsaat entstandenen Sämling des mittelatlantischen Exemplars, das wir vor vielen Jahrzehnten einmal mit einer anderen Wildpflanze aus einem französischen Wald eingeschleppt haben.

Der Baum und alle seine Teile gelten u.a. als Herztonikum, selbst in der ganz alten dt. Medizin wie man aus dieser Quelle von 1536 erfahren kann... :hagedorn_1536_neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich das alte Deutsch mal in die Sprache des Ayurveda zurück übersetze, klingt das etwa so:  "Die jungen Blätter des Hagedorn haben einen Weingeschmack. Gegen Zahnverfall ist es ratsam, den frischen Saft des Baumes zu gebrauchen. Besonders der Saft der frisch angeschnittenen Wurzel ist blutungsstillend und sehr gut für heftige Magenprobleme. Seine Eigenschaften sind Kapha ("Wässrige Feuchtigkeit") -reduzierend, also trocknend und zusammenziehend (herb).

 

Eine etwas jüngere Quelle von 1762 ist fast schon leicht verständlich, wenn man die alte Fraktur-Schrift noch lesen kann...:

hagedorn_text_1762

 

 

Hagedorn, Spina acuta

Heute :  Crataegus oxyacantha

"Die Früchte sind rote Beeren, die neben dem Kern ein weißliches Mehl enthalten, das die Kraft besitzt zu trocknen und zusammen zu ziehen..."

Der Geschmack der Beeren ist nicht unangenehm, - wie mehliger Apfel, und ist selbst in kleinsten Mengen eine sinnvolle, gelegentliche Nahrungsergänzung. Noch viel leckerer sind aber die jungen Blütenknospen, bevor sie aufspringen - und ihren fast aufdringlich süßen Duft verbreiten.

 

Der Setzling lässt sich auch gut als Topfpflanze auf dem Balkon halten. 

Event. leicht beschnittene Jungpflanze, weitgehend ohne Erde... Stück 8.- €

 

"Der zu den Rosengewächsen gehörende Weißdorn verdankt seinen Namen einerseits den weißen Blüten, die in unglaublicher Pracht im Mai und Juni blühen und andererseits seinen spitzen Dornen. Die Volksnamen Heckendorn, Zaundorn, Rotdorn und Mehlbeerbaum zeigen an, wo der Strauch mit den roten mehligen Beeren zu finden ist. Bevorzugt wächst er in sonnigen Hecken oder Zäunen auf kalkreichem Lehmboden, aber auch in lichten Laubwäldern oder an Uferböschungen. Der mittelgroße Strauch oder auch bis 3 Meter hohe Baum hat unregelmäßig gezackte, dunkelgrüne Blätter, die an der Unterseite meist etwas heller sind.

Die medizinischen Eigenschaften des Weißdorn wurden zuerst von den Chinesen entdeckt, aber der Weg nach Europa dauerte noch lange Zeit.
Der Hofarzt von Heinrich dem IV. von Frankreich erkannte als einer der ersten in Europa die guten Wirkungen. Er verschrieb seinen „Syrupus Senelorum“ zur Kräftigung des Herrscherherzens. Im Jahre 1900 wurden auch erstmals deutsche Ärzte auf die vielfältigen Wirkungen des Weißdorn aufmerksam, als dieser beim Pariser Homöopathen-Kongreß vorgestellt wurde. Heute hat Weißdorn einen hohen Stellenwert bei der Behandlung von Herzkrankheiten, der den Wirkungen von Digitalis mindestens ebenbürtig sein soll.

Blüten und Beeren
Verwendet werden sowohl die Blüten, die im Mai und Juni geerntet und getrocknet werden, als auch die roten Beeren, die ab Oktober reif sind. Jetzt ist gerade die richtige Zeit zum Sammeln und Weiterverarbeiten der reifen Beeren. Gründe dafür gibt es genug, denn nicht umsonst wird Weißdorn vom Volksmund „Baldrian des Herzens“ genannt.

Zitat Herkunft :    Weißdorn im Netz

 

 

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